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VERSORGUNG
Versorgung endet nicht an Organisationsgrenzen.
Die Versorgungslandschaft ist horizontal organisiert.
Die Patient Journey durchquert sie vertikal.

Menschen bewegen sich durch unterschiedliche Einrichtungen, Versorgungsformen und Zuständigkeiten. Gute Versorgung entsteht dort, wo diese Übergänge anschlussfähig gestaltet sind – innerhalb einer Organisation ebenso wie über ihre Grenzen hinaus.

VERSORGUNGSLANDSCHAFT
Nicht die einzelne Einrichtung ist das Versorgungssystem.
Das Versorgungssystem entsteht durch Verbindung.
Horizontale Achse EINRICHTUNGEN_transparent.png
PATIENT JOURNEY
Patient Journey_transparent.png
Gute Versorgung entsteht, wenn Information und Verantwortung den Menschen über alle Übergänge hinweg begleiten.
VERSORGUNGSÜBERGÄNGE
Anschlussfähigkeit muss innerhalb von Einrichtungen
und über ihre Grenzen hinaus entstehen.

Intramural wie extramural entscheidet sich Versorgung an den Übergängen.

Versorgung gelingt nicht allein innerhalb einer Klinik, einer Praxis oder eines Sektors. Sie entsteht dort, wo Zuständigkeiten, Informationen und Verantwortung über Behandlungsschritte hinweg verbunden werden. Das gilt innerhalb von Organisationen ebenso wie zwischen ambulanten, stationären, rehabilitativen und unterstützenden Versorgungsformen.

Intramural

Innerhalb der Organisation

​

Übergänge zwischen Fachbereichen, Ambulanzen, Stationen, Diagnostik und unterstützenden Diensten müssen fachlich, organisatorisch und digital anschlussfähig sein.

Extramural

Über Organisationsgrenzen hinweg

​

Versorgung zwischen Kliniken, Praxen, MVZ, Rehabilitation, Pflege und weiteren Partnern braucht verlässliche Kooperation und anschlussfähige Informationen.

Patientenzentriert

Der Weg des Menschen

​

Nicht die Organisationsstruktur bestimmt die Versorgung, sondern der Bedarf des Menschen. Information und Verantwortung müssen diesem Weg folgen.

Gute Versorgung organisiert nicht Institutionen nebeneinander.
Sie verbindet Verantwortung entlang des Versorgungswegs.

GEMEINSAMER INFORMATIONSRAUM
Information muss dem Menschen folgen –
nicht der Organisationsstruktur.

Damit Versorgung über Einrichtungen und Sektoren hinweg zusammenhängend bleibt, müssen relevante Informationen verfügbar, verständlich und verantwortungsvoll nutzbar sein. Ein gemeinsamer Informationsraum verbindet Versorgungsschritte, Zuständigkeiten und Akteure, ohne ihre Eigenständigkeit aufzuheben.

Verfügbar

Relevante Informationen stehen dort bereit, wo sie für Versorgung gebraucht werden.

Verständlich

Informationen behalten ihren fachlichen Kontext auch über Organisationsgrenzen hinweg.

Verantwortungsvoll

Nutzung, Schutz und Zuständigkeit bleiben klar und nachvollziehbar.

Kontinuität in der Versorgung braucht Kontinuität in der Information.

WIRKUNG
Verbindung ist kein Selbstzweck.
Sie soll Versorgung wirksamer machen.
Bessere Entscheidungen

Verfügbare und verständliche Informationen schaffen eine belastbarere Grundlage für Entscheidungen.

Bessere Ergebnisse

Versorgung orientiert sich stärker am Bedarf
und am Ergebnis für den Menschen.

Weniger Reibung

Abgestimmte Prozesse und Übergänge vermeiden Doppelarbeit, Informationsverluste und unnötige Wege.

Mehr Transparenz

Qualität, Verlauf und Verantwortung werden nachvollziehbarer und ermöglichen gemeinsames Lernen.

Mehr Zeit für Menschen

Technologie und Organisation entlasten dort, wo heute unnötige administrative Arbeit entsteht.

Das Ziel ist nicht mehr Digitalisierung.
Das Ziel ist bessere Versorgung.

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